Ich erinnere mich daran als wäre gestern.
Der Tag, an dem sich alles veränderte.
Der Tag, an dem du mir genommen wurdest.
Der Tag, an dem ich meinen Helden verlor.
Mitten in der Nacht, Montags gegen vier Uhr, das Telefon klingelt. Ich wundere mich, wer auf die Idee kommt, uns um diese Uhrzeit anzurufen. Direkt ein ungutes Gefühl im Magen.
Ich höre sie die Treppe runterstürzen, renne zu ihr und fange sie im letzten Moment auf. Sie weint und schreit. Sagt, dass er gestorben ist. Ich breche in Tränen aus.
Dies ist der Moment der mein Leben auf den Kopf stellt. Noch nie war ich in einer Situation. Nie habe ich ihn mir so grausam, so schmerzhaft vorgestellt.
Ich liege im Bett, in ihrem Arm. Den ganzen Tag weine ich. Der Skype Anruf mit ihr, ihre Verzweiflung. Nicht dazu in der Lage sein, sie in den Arm zu nehmen, weil sie in Amerika ist. Ihre Tränen - via Webcam.
Der Schmerz ist nie vergangen.
Zeit heilt alle Wunden? Nein, sie bringt mir meinen Helden nicht wieder. Dieses Loch in meinem Leben wird nie geschlossen, nie werde ich ihn wieder an meiner Seite haben können.
Noch heute, nach zwei Jahren, tut es weh wie am ersten Tag. Noch heute denke ich jeden Tag an ihn und vermisse ihn so sehr, dass es weh tut.
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